FDP gegen Sportwetten Monopol
Laut FDP sei eine Aufrechterhaltung des jetzigen Monopols mit erheblichen verfassungs- und europarechtlichen Unwägbarkeiten verbunden. Die Bindung an die engen Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts führe zwangsläufig zu einem schwachen Monopol. Die FDP sieht die Lösung des Problems in einer begrenzten Vergabe von behördlichen Konzessionen für gewerblich Wettanbieter, verbunden mit der Einhaltung strenger Kriterien. Eine gewerberechtliche Genehmigungspflicht wird von der FDP als Alternative angesehen. Weiterhin soll ein Teile der Einnahmen aus Sportwetten für gemeinnützige oder öffentliche Zwecke verwendet werden.
Seit das Bundesverfassungsgericht Ende März das staatliche Wettmonopol in seiner jetzigen Form für rechtswidrig erklärt hatte ist ein heftiger Streit um das staatliche Wettmonopol entbrannt. Von den Richtern wurde eine Neuordnung bei Ende 2007 gefordert, die Richter sagten allerdings, dass bei einem weitgehenden Verzicht der staatlichen Lotteriegesellschaften auf Werbung und gleichzeitigen Bemühungen zur Bekämpfung der Spielsucht dürfte das Monopol weiterhin erhalten bleiben.
Die privaten Wettanbieter wollen das staatliche Monopol allerdings nicht hinnehmen und verweisen darauf, dass die EU seit längerem auf eine Liberalisierung des Marktes drängt. Unterstützung erhalten die privaten Wettanbieter von zahlreichen Verbänden, professionelle Sport-Clubs, Medien und verschiedenen Unternehmen die sich zwischenzeitlich zum „Bündnis gegen das Wett-Monopol“ zusammengeschlossen haben. Ihr Ziel ist es die jeweiligen Ministerpräsidenten von der Liberalisierung des deutschen Sportwettenmarktes zu überzeugen.


Online Gambling Box English
Online Gambling Box Italiano
Deutsch Online Gambling Box
Online Gambling Box Espanol



